(we) Mit einem stimmungsvollen Konzert haben Ursula Friedrich, Eberhard Fasel und Franziska Fasel in der St.-Elisabeth-Kirche viel Applaus geerntet. Unter dem Motto „Gib mir Kraft“ präsentierte das Trio aus Oberwerrn moderne christliche Lieder und Höhepunkte aus religiös geprägten Musicals und dies mit einer stimmlichen Qualität, die mit „Standing Ovations“ belohnt wurde.
Der Einladung zum Garitzer Kirchenkonzert folgten 100 Gäste. „Botschaftsträchtige, christliche Lieder“ wurden angekündigt, und Eberhard Fasel ergänzte: „Wir wünschen Ihnen für heute Abend das Gefühl, in Gottes Hand geborgen zu sein.“
Ursula Friedrich und Eberhard Fasel stehen seit vielen Jahren auf der Bühne und haben sich vor allem einen Namen mit Musicals erworben. Seit 1993 treten beide gemeinsam auf. Mit Franziska Fasel, der Tochter Eberhard Fasels, haben beide eine hervorragende Ergänzung bekommen, die mit ihrer jugendlichen Ausstrahlung und dem besonderen Timbre in der Stimme dem hohen Anspruch ohne Weiteres gerecht wird.
Der musikalische Schwerpunkt des Abends lag in den Musicals mit religiösen Beziehungen. So präsentierte das Trio einige Stücke aus „Elisabeth Legende einer Heiligen“. Mit „Dies ist der erste Schritt in eine neue Zeit“ oder „Liebe ist alles“ zeigte das Trio als Ensemble beziehungsweise als Duett ein harmonisches Miteinander. In den Elisabeth-Stücken „Du rettest die Welt für mich“ und „Hol mich heim“ glänzte Franziska Fasel mit glockenheller Stimme und hoffnungsvollem Inhalt es waren „Gänsehaut-Lieder“.
Seine weiche, jedoch volle Bariton-Stimme konnte Eberhard Fasel im Titelsong „Gib mir Kraft“ aus dem Musical „Bonifatius“ und mit „Bring ihn Heim“ aus „Les Miserables“ unter Beweis stellen. Gleiches gilt für Ursula Friedrich, die als ausgebildete Sopranistin mit „Wie soll ich ihn nur lieben“ als Maria Magdalena aus „Jesus Christ Superstar“ brillierte.
Doch nicht nur mit Musical-Stücken begeisterte das Trio. Getreu dem Konzert-Motto präsentierte es auch moderne christliche Stücke wie „Manchmal brauchst Du einen Engel“ oder das poppige Anbetungslied „Jesus liebt mich, Jesus liebt Dich“. Nach dem Abschlusslied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ entlud sich die fast schon andächtige Stille in einem stürmischen Applaus als lautstarkes Dankeschön. Drei Zugaben waren fällig. Pastoralreferent Ullrich Göbel fasste zusammen: „Ihr habt die Botschaft Jesu von innen heraus verkündet. Das ist in der jetzigen Kirchenkrise besonders wichtig.“